KMRPAS-Meta Brandenburg

In Brandenburg werden alle abgeschlossenen Projekte der Auftragnehmer, den sogenannten Rahmenvertragspartnern, in elektronischer Form auf CD, DVD, oder USB-Stick an den Dienst KMBD (Kampfmittelräumdienst des Landes Brandenburg) in Wünsdorf ausgeliefert. 

Der KMBD ist  in dem Zentraldienst der Polizei des Landes Brandenburg eingegliedert.

Die nach Beendigung einer Kampfmittelräumaßnahme angelieferten Daten der Auftragnehmer werden durch die GIS-Abteilung in das dort installierte KMRPAS-System eingelesen. Nach dem Import der abgeschlossenen Projekte werden die in den Daten bereitstehenden Flächen in der Kampfmittelverdachtskarte des Landes Brandenburg hinterlegt und grün markiert, so dass sie sich von den roten Verdachtsflächen auf einen Blick visuell unterscheiden.

Mit dem in KMRPAS integrierten Info-Tool lassen sich durch die Nutzer von KMRPAS in der Behörde ALLE Informationen der Kampfmittelräummaßnahme im Detail abrufen. Diese Daten umfassen neben den Auftraggeber, den Auftragnehmer, die Geometrie der Fläche inklusive aller GPS-Punkte zur Fläche, die Belastung der Felder, die einzelnen Kampfmittelfunde, Technikeinsatz und Personal, die magnetischen Messdaten der Sonden, falls eingesetzt und alle zur Abgabe nötigen PDF-Dokumente inklusive der abzugebenden Karten.

Durch KMRPAS-Meta hat die Behörde stets alle Daten auf einen Mausklick abrufbar im GIS verfügbar. Durch die normierte Datenerfassung und das einheitliche Berichtswesen sind darüber hinaus auch notwendigen Prüfvorgänge seitens der Behörde enorm beschleunigt. 



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