Seit 2011

Entwicklung des Antragswesen für Berlin: Nach der Übernahme des Fachbereichs XOA in Berlin durch Herrn Dipl.-Ing. Tobias Hinzmann reifen bereits in dem ersten Jahresgespräch die Gedanken zu der Erweiterung von KMRPAS Berlin um ein Antragswesen. Die seit den 90er Jahren für Anträge genutzte Software auf Basis von Microsoft Access stößte an ihre kapazitären Grenzen und bot darüber hinaus keine Schnittstelle zu dem Liegenschaftskataster in Berlin. Die ARGE KMRPAS entwickelt für den Berliner Senat das Antragswesen als Erweiterung von KMRPAS. Mit dem Modul Antragswesen bildet KMRPAS nun den gesamten Lebenslauf einer Kampfmittelräummaßnahme ab: Antrag => Ausschreibung => Dokumentation => Datenimport => Zentrales Metaprojekt im Netzwerk des Berliner Senats. Das Antragswesen ist das letzte Softwareprojekt unter Leitung von Klaus B. Schropp, der das Unternehmen 2013 verlassen hat und an neuer Wirkungsstätte tätig ist. Seine Position wurde von Frau Janett Zander übernommen, die auch maßgebliche treibende Kraft für die Entwicklung der neuen Fachanwendung KMRDOC auf Basis von Open-Source (DotSpatial) ist.

Im Jahre 2020 wurde erstmals eine Schnittstelle im Internet für die Auftragnehmer bereitgestellt mit der die Ermittlungsergebnisse verschiedener beauftragter Maßnahmen an die Berliner Behörde übermittelt werden kann. Diese Schnittstelle basiert auf den Technologien von cit IntelliForm.

Im Jahre 2021 wurde das Produkt KMRDOC auf die Datenbank PostgresSQL GIS umgestellt. Im Bundesland Berlin ist es nun möglich, ohne weitere propitäre Software hochperformant auf alle Vorgänge, die während der Beantragung, Beauftragung, Durchführung und Auswertung von Kampfmittelräummaßnahmen im Bundesland entstehen, gleichzeitig lesend- und schreibend zuzugreifen. Neue Funktionen wie das Gebührenmanagement erhöhen nochmals signifikant den Nutzen für die Fachabteilung und der Landeshauptkasse.